Freitag, 8. Juli 2016

Auferstanden von den Toten.

Hallo meine Lieben,

Ich melde mich hiermit ganz offiziell zurück.
Ich hatte seit Mitte Mai mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und war leider nur mäßig dazu in der Lage ins Internet zu gucken, meinen Blog zu pflegen oder etwas zu lesen.

Jetzt bin ich allerdings wieder vollständig auf dem Damm und kann wieder voll durchstarten.
Ganz besonders dürfte das die lieben Teilnehmer der Regenbogenverlosung interessieren.
Die Auslosung folgt in den nächsten Tagen und dann werde ich auch direkt den nächsten Monat starten.

Vielen Dank an Alle, die sich Sorgen gemacht und mich angeschrieben haben. Ihr seid wirklich sehr lieb und es hat mich in der Zeit wirklich aufgemuntert.
Vielen Dank für eure Unterstützung und bis die Tage.

Viele Grüße
Steffi♥


Dienstag, 31. Mai 2016

[Rezension] Die Achse meiner Welt von Dani Atkins

Genre: Roman
Erscheinungstermin: 01.08.2014
Verlag: Knaur
ISBN 9783426515396
320 Seiten
Autor: Dani Atkins
Serie: nein





„Mein erstes Leben endete an einem eisigen Dezemberabend um 22:37 Uhr auf einer einsamen Straße neben der alten Kirche.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ich mag das Cover sehr gerne. Die Farben leuchten und die Gradlinigkeit trägt dazu bei, dass man sich das Cover merkt. Allerdings widerspricht das ein bisschen dem Inhalt.

Das Setting:
Der Geschichte spielt in England. Teilweise in London.

Der Plot: 
"Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist." - Klappentext

Ich musste mich ehrlich gesagt ein wenig reinfuchsen, weil der Schreibstil der Autorin ein wenig überladen ist. Das bedeutet, dass sie sehr aufs Detail achtet und dadurch die einzelnen Szenen manchmal unnötig in die Länge gezogen werden. Gerade in solchen Abschnitten, wo wenig passiert, war es recht anstrengend zu lesen.

Nachdem ich mich an den Stil gewöhnt hatte, konnte ich ein bisschen Querlesen und von da an hat mir das Buch auch richtig gut gefallen. Das war ungefähr ab der einen Schlüsselszene der Fall. Diese war ziemlich beängstigend, aber auch ein wenig Realitätsfern, wenn man genauer darüber nachdenkt.

Das Ende war für mich nicht sonderlich überraschend, weil ich mit "Mit jedem neuen Tag" bereits ein ähnliches Buch in diesem Monat gelesen habe und ich mir somit denken konnte, worauf es am Ende hinausläuft. Trotzdem hat mir das Konzept gefallen und ich war am Schluss sehr traurig.

Der Romantikfaktor:
Hier bin ich etwas zwiegespalten. Zum einen finde ich das Tempo in dem sich die Beziehung entwickelt sehr ansprechend, zum anderen muss ich gestehen, dass die Szenen selbst etwas irritierend schnelllebiges haben.

Die Charaktere:
Die Protagonistin war für mich völlig nachvollziehbar dargestellt und ich empfand es als sehr angenehm, wie sie mit der Situation umgegangen ist, auch wenn sie in manchen Sachen ziemlich auf dem Schlauch gestanden hat.

Jimmy war irgendwie immer da und hat mich ein wenig aufgeregt, weil er es nicht hinbekommen hat klare Verhältnisse zu schaffen.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Wie schon erwähnt empfand ich den Schreibstil der Autorin etwas zu detailreich. Die Umsetzung der Idee war allerdings sehr gut. Ich bin mir nicht sicher, ob ich an Dani Atkins dranbleiben soll.  
Trotz der Kritikpunkte, war ich positiv von dem Buch überrascht und war von den vielen Wendungen sehr angetan. Deswegen kann ich das Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen und würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es ein sehr gutes Geschenk ist. 

Montag, 30. Mai 2016

[Rezension] Ein Rezept für die Liebe von Rachel Gibson

Genre: Liebesroman
Erscheinungstermin: 08.01.2007
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN 9783442479535
349 Seiten
Autor: Rachel Gibson
Serie: nein





„Der Valentinstag nervte.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ein typisches Mädchencover. Mit tollen Farben, die richtig Lust auf Frühling machen.

Das Setting:
Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt in Amerika. Die Bewohner dort sind recht konservativ und neuem gegenüber etwas verhalten.

Der Plot: 
"Witz, Wärme und Sexappeal: Diese hinreißende romantische Komödie hat alles! In Kate Hamiltons Leben läuft zurzeit so einiges schief: ihr Langzeitfreund hat sie verlassen, nachdem sie das Thema Hochzeit ins Gespräch gebracht hat, ihr Job als Privatdetektivin wächst ihr über den Kopf, und als sie in einer Bar versucht, einen attraktiven Fremden zu verführen, um ihr Selbstbewusstsein aufzupäppeln, verlässt der Mann fluchtartig das Lokal. Niedergeschlagen zieht sich Kate in das beschauliche Örtchen Gospel in Idaho zurück, wo ihr Großvater lebt. Dort will sie ihr Leben wieder ordnen und endlich herausfinden, warum gerade sie immer an die falschen Männer gerät. Diese Rechnung hat sie nur leider ohne den neuen Nachbarn ihres Großvaters gemacht, denn Rob Sutter entpuppt sich ausgerechnet als der Mann, der sie in der Bar hat abblitzen lassen …" - Klappentext

Am Anfang viel es mir ein wenig schwer mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen, weil ich nach dem ersten Eindruck total unzufrieden mit der Protagonistin war. Dies hat sich jedoch relativ schnell gelegt und ich habe im Laufe des Hauptteils festgestellt, dass Kate mir sehr sympathisch geworden ist.

Die beiden Protagonisten sind sich näher gekommen und man konnte ihre Beweggründe immer besser nachvollziehen. Stellenweise wurde das Buch sehr erotisch, trotzdem blieb aber noch alles im Rahmen und ich hatte nicht das Gefühl, dass die beiden Protas schon zu Anfang übereinander herfallen.

Das Ende war sehr vorhersehbar, was aber bei dieser Art von Büchern nicht sehr verwunderlich ist und auch nicht sehr gestört hat.

Der Romantikfaktor:
Viele romantische Szenen konnte ich bei diesem Buch nicht ausmachen. Zum einen, weil sich die Protas zu Anfang noch ziemlich angegiftet haben, zum anderen, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass zuviel Romantik zu dem männlichen Hauptcharakter gepasst hätte.

Die Charaktere:
Kate wird von Beginn an als starke, emanzipierte und wunderschöne Frau dargestellt. Nicht einmal meckert sie über ihren Körper, ist auf der anderen Seite aber auch nicht so eitel, dass sie sich die gesamte Zeit selbst betrachtet.
Während der Geschichte scheint ihr starkes Selbstbewusstsein etwas zurück zu treten, weil sie sich in Rob Sutter verliebt und darüber eine Veränderung vollzieht.
Ich fand es etwas schade, dass sie oft als dickköpfig oder zickig hingestellt wurde, nur weil sie sich von den Männer nicht hat unterbuttern lassen. Auch schade war, dass sie dieses Verhalten später fast ganz abgelegt hat, weil ihr Rob den Kopf verdreht hat.

Rob Sutter ist ein Kerl. Ich weiß nicht genau, wie man ihn anders beschreiben kann. Eine pure Testosteronbombe, die in jeder Situation sehr männlich war. Auch er macht eine Entwicklung durch, weil er beginnt wieder Vertrauen zu dem weiblichen Geschlecht zu fassen, aber sonst würde ich eher behaupten er ist der Sturkopf von den beiden.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Wie die Rolle der Frau hier dargestellt wird, ist mir ein wenig gegen den Strich gegangen. Habe mich aber eher im Nachhinein daran gestört, als ich die Geschichte reflektiert habe. Das Lesen an sich hat Spaß gemacht und ich hatte - auch dank des angenehmen Schreibstils - das Buch innerhalb von zwei Tagen durch. 
Auf jeden Fall eine große Empfehlung an alle, die auf Liebesgeschichte stehen. Fans des Genres kommen hier bestimmt auf ihre Kosten.

Montag, 23. Mai 2016

[Rezension] Spirit - Du gehörst mir von Carrie Jones und Steven E. Wedel

Genre: Fantasy/Thriller
Erscheinungstermin: 11.05.2015
Verlag: cbt
ISBN 9783570309018
413 Seiten
Autor: Carrie Jones und Steven E. Wedel
Serie: nein





„Du gehörst mir.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Ich mag Cover auf denen Mädels in langen Kleidern zu sehen sind, eigentlich pauschal schon gar nicht, aber hier muss ich echt sagen, dass mir das Cover super gefällt, weil es zur Geschichte passt und auch leicht bedrohlich ist.

Das Setting:
Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt irgendwo in Amerika. Ich habe mir - das muss ich jetzt zu meiner Schande gestehen - weder den Bundestaat noch den Namen der Stadt gemerkt.

Der Plot: 
"Du gehörst mir, ganz und gar mir ... Traumstimmen, Visionen Alan und Aimee verbindet ein dunkles Geheimnis. Vom ersten Tag ihrer Begegnung an fühlen sie sich zueinander hingezogen. Und vom ersten Tag an kommt es zu mysteriösen Vorfällen. Als ob ihnen etwas Böses auf den Fersen wäre. Doch dann machen sie eine schockierende Entdeckung: Nicht sie werden verfolgt, sondern Courtney, Aimees beste Freundin. Und es gibt nur eine Möglichkeit, sie zu retten: Sie müssen den Dämon, der von ihr Besitz ergriffen hat, austreiben." - Klappentext

Ich musste mich am Anfang erst sehr an den Schreibstil und die ständig wechselnden Sichtweisen gewöhnen. Die Story ist jedoch relativ einfach aufgebaut, sodass es hier keine Probleme gab schnell in den eigentlichen Plot einzusteigen.

Der Mittelteil hat sich dann ziemlich gezogen und ich musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen. Für die Thematik gab es mir eindeutig zu wenig Gänsehautmomente. Ich hätte mir eindeutig mehr gruselige Elemente gewünscht und weniger Kitsch zwischen den beiden Protagonisten.

Das Ende war dann leider auch nicht so spannungsreich, wie ich es mir vorgestellt habe, sodass ich doch recht froh war, dass die Gesichte schnell zu Ende gegangen ist.
Was mich aber wieder gestört hat, war, dass viel zu viele Fragen offen geblieben sind. Vor allem die mythische Komponente hätte noch etwas an Tiefe vertragen können.

Der Romantikfaktor:
Ich bin meistens ein großer Kitsch-Fan, wenn dieser richtig platziert ist und man ein wenig schmachten kann. Dies war in diesem Buch meiner Meinung nach leider nicht gegeben. Ich war aber auch ein wenig enttäuscht davon, wie die Protagonistin mit ihrem Ex-Freund umgegangen ist. Alles war etwas gestellt und der Grund für die Trennung erschien mir recht fadenscheinig. Sodass die neue Romanze sehr unglaubwürdig war.

Die Charaktere:
Für die Charakterentwicklung war in diesem Buch leider nicht viel Platz. Auch ein Punkt der mir ziemlich gefehlt hat und der Geschichte noch mehr Würze verliehen hätte.
Sehr schade war auch, dass immer wieder betont wurde, dass dieser und jener Charakter eigentlich ganz anders sei und sich nur durch die böse Präsenz verändert hätte. Ich als Leser konnte das leider nicht beurteilen, weil ich die Charaktere vorher nicht kennen lernen und keine Entwicklung sehe durfte.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ein recht einfacher Stil mit direkten Worten hat sich hier durchgesetzt für eine Geschichte, die vom Grundkonzept her viel Potenzial hat, aber leider an vielen wichtigen Punkten nicht richtig umgesetzt wurde. 
Die Geschichte hatte schon etwas von von Supernatural. Hat mir aber nicht soviel Spaß gemacht. Deswegen und wegen der ganzen anderen Kritikpunkte kann ich persönlich keine Empfehlung geben. 

Freitag, 20. Mai 2016

[Rezension] Mit jedem neuen Tag von Marc Levy

Genre: Fantasy/Thriller
Erscheinungstermin: 25.05.2015
Verlag: Blanvalet
ISBN 9783734100567
368 Seiten
Autor: Marc Levy
Serie: nein





„Mit der Menge verschmelzen, dieses seltsame Drama zu Ende bringen, ohne dass jemand etwas bemerkt oder sich an das Geringste erinnert.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Dei Covergestaltung gefällt mir ausnahmslos gut. Hier ein großes Lob an den Grafiker, der hieran gearbeitet hat.

Das Setting:
Die Geschichte spielt bis auf ein paar Kapitel in New York. Die anderen Kapitel spielen in Argentinien.

Der Plot: 
"Was wäre, wenn Sie den schlimmsten Fehler Ihres Lebens wiedergutmachen könnten? Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …" - Klappentext

Der Einstieg ist allein schon deswegen spannend, weil erst einmal aus der Sicht des Mörders erzählt wird. Kurz darauf lernen wir den Protagonisten kennen, dessen Geschichte uns erzählt wird.

Im weiteren Verlauf findet dann der Angriff statt und der Protagonist wird zwei Monate in der Zeit zurück geschleudert und muss sein Leben nochmal leben. Während er versucht seinen Mörder zu finden, durchlebt er die Tage wieder und verändert immer wieder Kleinigkeiten.  Nach einiger Zeit wechselt dann der Schwerpunkt der Gesichte und der Artikel, den er über Argentinien schreibt rückt immer mehr in den Vordergrund.

Ereignisse, die anfangs noch zurückhalten behandelt würden, bekommen zum Ende hin eine immer größere Bedeutung und dem Leser wird klar, das sich viel mehr hinter der Geschichte verbirgt, als anfangs angenommen.
Auch wenn für mich die Auflösung am Ende nicht mehr sonderlich überraschend war, muss ich zugeben, dass gerade die zweite Hälfte des Buches sehr spannend war.
Jedoch war das Ende ziemlich offen und hat auch ein paar Fragen nicht beantwortet.

Der Romantikfaktor:
Ist hier zwar gegeben, aber doch eher unglaubwürdig. Ich muss aber auch sagen, dass der Fokus der Geschichte nicht auf einer romantischen Geschichte liegt.

Die Charaktere:
Die Charaktere waren für mich schwer einzuschätzen. Das lag zum einen an den Dialogen, die sehr oft ziemlich abgehakt und gestellt wirkten. Zu anderen daran, dass sich weder der Protagonist noch der Erzähler viel Zeit genommen haben, um sich mit den Charakteren zu befassen. Trotzdem hat es der Autor geschafft in bestimmten Szenen gute Bilder von den Charakteren zu übermitteln, sodass sie immer mehr Form angenommen haben.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Der Schreibstil war für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Marc Levy hat einen sehr zackigen Stil und hält sich nicht viel mit Beschreibungen auf. Ereignisse und Fakten zählen hier mehr als Gefühle und Betrachtungen. Nachdem man sich aber einmal daran gewöhnt hat, kommt man gut durch das Buch. 
Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Vor allem der Artikel und die Argentinienreise, die erst spät an Bedeutung gewinnen, konnten mich überzeugen. Ich gebe hier eine klare Leseempfehlung. Vor allem Krimi bzw. Thrillerfans können hier auf ihre Kosten kommen. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

[Rezension] Tiamat - Liebe zwischen den Welten von Tanja Heitmann

Genre: Fantasy
Erscheinungstermin: 22.04.2013
Verlag: cbt
ISBN 9783570309230
448 Seiten
Autor: Tanja Heitmann
Serie: nein





„Wer nicht wusste, worum es sich bei dem Bild handelte, sah nur blaue und dunkelgrau Kreise, die sich zu dem schwarzen Auge in der Mitte hin immer mehr verengten.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Es ist so unfassbar pink. Wenn man es in den Händen hält wird einem dieser Umstand noch mehr bewusst o.O

Das Setting:
Die Geschichte spielt sich hauptsächlich in dem Herrenhaus Himmelshoch ab. Hier liegt der Weltenstrudel Tiamat und verbindet unsere Welt mit einer anderen.

Der Plot: 
"Was Liebe verband, können Welten nicht trennen.§Die 16-jährige Anouk Parson lebt in dem alten Herrenhaus "Himmelshoch", in dessen Kellergewölbe ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor dem Ausbruch der Wasserfluten beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander den sie überall als ihren Bruder ausgibt in Wirklichkeit ein viel größeres Geheimnis wahrt, das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat. Als Sander sie eines Tages küsst, erfährt Anouk nicht nur von seiner heimlichen Liebe zu ihr, sondern auch von der gefährlich schönen Welt, die hinter dem Maelstrom liegt." - Klappentext

Am steigt direkt mit viel Aktion in die Geschichte ein und bekommt direkt einen Einblick in die Rollenverteilung der Geschichte. Was mir hier sehr gut gefallen hat, ist, dass die Wächter das Mädchen beschützen muss.

Im Hauptteil entwickelt sich dann eine Geschichte, bei der mir ein wenig die Dramatik fehlte. Tiamat wird nicht so bedrohlich, wie es mir gewünscht habe. Die Spannung ist - mit gelegentlichen Ausnahmen eher seicht, man hätte mehr aus der Geschichte rausholen können.

Vor allem zum Ende hin war ich etwas enttäuscht. Es war an sich zwar spannend, aber ich finde, dass nicht alle Fragen beantwortet wurden. Hierbei beziehe ich mich nicht nur auf die Komplexität Tiamats und der kurz erwähnten anderen Welten, auf die überhaupt nicht mehr eingegangen wurde. Auch hat es mich gestört, dass kein Bezug auf das Ereignis genommen wurde, dass angeblich alles ausgelöst hat. Zudem bleibt am Ende noch Recht offen, was nun aus dem Wächter-Zirkel wird. Hier fehlt mir ganz klar eine Fortsetzung.

Der Romantikfaktor:
Ist hier sehr groß. Der niedlichste erste Kuss, den ich seit langem lesen durfte. Dazu diese Dialoge, in denen sich die beiden pausenlos angiften. Für die Liebesgeschichte gibt es eine 1*.

Die Charaktere:
Anouk ist etwas blauäugig und hat es nicht leicht mit zwei Männern unter einem Dach zu leben, die im Prinzip eine geheime Identität haben. Sie merkt erst spät. was sie für Sander empfindet. Ist aber als Charakter sehr authentisch dargestellt.

Sander ist etwas schrill. Mit seiner schrägen Klamottenwahl und der Brille, die er immer überall hat, nur nicht auf der Nase, hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der wirklich Spaß macht. Auch wenn er ein bisschen hitzköpfig ist, ahnt man schnell, was er für Anouk empfindet.

Generell sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und haben verschiedene Facetten, die in den unterschiedlichsten Situationen zur Geltung kommen.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil gefallen und auch die Charaktere waren ein kleines Highlight in der Geschichte. Man hat beim Lesen gemerkt, dass die Autorin viel Herzblut in deren Ausarbeitung gesteckt hat.
Auch die Dialoge waren sehr erfrischend und manchmal auch ziemlich bissig, sodass ich meinen Spaß daran hatte. Nicht so gut gefallen haben mir die Monologe und die Erklärungen der Umstände. Irgendwie war alles ziemlich langatmig und trotzdem so komplex, dass man kaum durchblicken konnte. 
Mir hat das Buch eigentlich gute gefallen, aber ich muss leider hinterher schieben, dass es meiner Meinung nach als Einzelband nicht funktioniert. Zu viel ist am Ende noch offen und ich habe noch nicht genug von Anouk und Sander ;) 

Mittwoch, 11. Mai 2016

[Kurzrezension] Ensel und Krete - Ein Märchen aus Zamonien von Walter Moers

Genre: Märchenadaption
Erscheinungstermin: 01.06.2000
Verlag: cbt
ISBN 9783570304310
254 Seiten
Autor: Walter Moers
Serie: nein




„Wenn man in Zamonien das Bedürfnis nach vollkommener Harmonie hatte, dann machte man Ferien im Großen Wald.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Wieder ein absolutes Coverhighlight der Reihe mit vielen kleinen Details, die stellenweise erst im Laufe der Handlung Sinn ergeben.

"Der Große Wald. Buntbären. Fhernhachenzwerge. Ein gemeingefährlicher Laubwolf. Unsterbliche Sternenstauner. Ehrgeizige Erdgnömchen. Ein unberechenbarer Stollentroll. Die Mythenmetzsche Abschweifung. Kokette Elfenwespen. Geheimbären. Eine Waldspinnenhexe. Blutsaugende Fledertratten. Weinende Bäume. Sprechende Pflanzen. Tanzende Pilze. Leuchtende Ameisen. Doppelköpfige Wollhühnchen. Dreiäugige Schuhus. Ein sehr alter Meteor. Schreckliche Spannung. Grausamste Bosheit. Goldener Humor. Feinste zamonische Hochliteratur. Um nur das Gröbste zu nennen." - Klappentext

Dieses Zamonienmärchen spielt im großen Wald, der eine Art Ferienpark für alle zamonischen Wesen ist. Hier darf man sich allerdings nicht zu weit über die Grenze wagen, denn der ungesicherte Bereich ist durchaus gefährlich. Natürlich verirren sich die beiden Kinder Ensel und Krete ganz nach dem Vorbild von Hänsel und Gretel im dunklen Wald. Hierbei lernt der Leser allerlei zamonische Gestalten kennen, die fast alle nur böses im Sinn haben.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ich liebe die Bücher von Walter Moers pauschal schon immer. Mein Vorteil war auch, dass ich das Buch selbst schon kannte und deshalb wusste, worauf ich mich ein gelassen habe. Besonders spannend an den Zamonienromanen ist immer, dass sie von Hildegunst von Mythenmetz geschrieben sind, der ein Lindwurm und ein zamonischer Autor ist. Walter Moers ist im Prinzip nur der Übersetzter. 
Wieder ein sehr fantasievoller und spannender Roman von Walter Moers, von dem ich so einiges vergessen hatte. Es hat sich also gelohnt noch mal in die Seiten zu gucken. 

Dienstag, 3. Mai 2016

[Aktion] Gemeinsam lesen #23


Eine Aktion von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag werden vier Fragen gestellt, wobei die ersten drei immer gleich bleiben und die vierte sich immer ändert. Mitmachen kann wer möchte. Denkt nur dran, dass solche tollen Aktionen auch immer von der Community leben. Rumschnüffeln auf anderen Blogs ist also durchaus erwünscht ;)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



87/ 448

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
>>Versuch es nochmal<<.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst? 
Dieses und drei andere Bücher habe ich von meinem Osterwichtel geschenkt bekommen und freue mich deswegen schon sehr stark auf die Lektüre. Bis jetzt weiß ich allerdings noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Es erscheint mir noch alles etwas wirr. Aber der Schreibstil ist angenehm und die Charaktere sind ziemlich nett. 

4. Beeinflussen Bücher deinen Alltag?
Das auf jeden Fall. Zum einen dreht sich immer alles bei mir um das Thema Bücher. Ich ich schaue bevor ich arbeiten gehe immer einmal in meinen Blog und bei Lovleybooks vorbei. 

Montag, 2. Mai 2016

[Verlosung] Regenbogen der Lieblingsbücher_Mai


Heut gibt es direkt die nächste Farbe, damit ihr nicht wieder so lange warten müsst. 

Für alle die diese Aktion noch nicht kennen:
Hierbei geht es darum, dass jeden Monat eines eurer Lieblingsbücher in der vorgegebenen Coverfarbe vorgestellt wird. Ihr sollt natürlich fleißig die Webetrommel für euer Lieblingsbuch rühren und die anderen Teilnehmer gerne auch auf ältere Bücher hinweisen, die unbedingt gelesen werden müssen. Sucht euch also euer Lieblingsbuch mit überwiegendem Cover in der vorgegeben Farbe, erstellt einen Beitrag dazu und postet euren Link unten in den Kommentaren.

Ich sammle die Beiträge fleißig und stelle euch am Ende des Monats alle Bücher und Teilnehmer vor. 

Ein besonderes Extra: Ich verlose jeden Monat mein Lieblingsbuch unter allen Teilnehmern dieser Aktion.

Hier kommt ihr zu den bisherigen Beiträgen:
Ankündigung: Januar/Schwarz
Sammelpost und Gewinner: Januar/Schwarz
Sammelpost und Gewinner: Februar/Rot
Sammelpost und Gewinner: März/Orange
Sammelpost und Gewinner: April/Gelb

Die Farbe für Mai ist: hellgrün

Mein Buch für diesen Monat ist: 



Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen

Für die hoffentlich bald kommenden Sommermonate genau das richtige. Petra Hülsmann ist eine sehr erfrischende Autorin und ich liebe diese kleinen Stricktierchen auf dem Cover. Die Geschichte ist auch ziemlich süß und die Charaktere waren wirklich spitze. 
Das erste Buch der Autorin "Hummeln im Herzen" hat es sogar im März schon in unseren Regenbogen geschafft. 

"Da hat Karo sich jahrelang abgerackert, um ihr Abi nachzuholen und zu studieren, und wozu das Ganze? Statt endlich die große Karriere zu starten, ergattert sie beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Hamburg lediglich einen Job als Anstandswauwau des Star-Spielers Patrick Weidinger, der in letzter Zeit mehr Energie ins Nachtleben als ins Training steckt. Um sich im Verein zu beweisen, muss Karo einen Zugang zu Patrick finden. Dabei darf sie zwei Dinge nicht aus den Augen verlieren: ihr Ziel - und ihr Herz -" - Klappentext

Und jetzt her mit euren Beiträgen. Ich freue mich auf eure Bücher. 


Teilnahmebedingungen: 
Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Zustimmung Eurer Erziehungsberechtigten vorweisen. 
Das Gewinnspiel läuft vom 02.05.2016 bis einschließlich dem 30.05.2016. 
Ihr seid einverstanden, dass im Gewinnfall Euer Name öffentlich bekannt gegeben wird. 
Im Gewinnfall müsst Ihr Euch selbst innerhalb von einer Woche bei mir melden, ansonsten verfällt der Gewinn. 
Eure Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand umgehend gelöscht. 
Eine Barauszahlung ist nicht möglich. 
Für auf dem Postweg verloren gegangene Ware übernehme ich keine Haftung! 
Versand nur innherhalb Deutschlands

[Verlosung] Regenbogen der Lieblingsbücher April/Gelb


Im April sind wieder einige Bücher dazugekommen, die unseren Regenbogen bereichern. Danke an die Teilnehmer und eure Beiträge.  














Damit ihr auch diesmal alle Informationen erhaltet, findet ihr im folgenden die Teilnehmerliste und die Verlinkungen zu ihren Beiträgen:

Paula von Paulas Chaoswelt mit Wie Marshmallows mit Seidengliter
Charleen von Charleen's Traumbibliothek mit Tausend strahlende Sonnen
Lena von Awkward Dangos mit Das Labyrinth jagt dich
Marina vom Bücherpfötchen mit Dreams of Gods ans Monsters

Die Auslosung:

Schon seit Beginn dabei und jetzt aus dem Lostopf gezogen:

Lena von Awkward Dangos

Herzlichen Glückwunsch! Sende mir deine Adresse bitte an steffuka@gmail.com, damit ich dir den ersten Hollyhill schicken kann ;)

Sonntag, 1. Mai 2016

[Rezension] Flavia de Luce 7 - Eine Leiche wirbelt Staub auf von Alan Bradley

Genre: Krimi
Erscheinungstermin: 22.02.2016
Verlag: Penhaligon
ISBN 9783764531126
416 Seiten
Autor: Alan Bradley
Serie: Band 7/?




1) Mord im Gurkenbeet
2) Mord ist kein Kinderspiel
3) Von Halunken, Tod und Teufel
3) Vorhang auf für eine Leiche
5) Schlussakkord für einen Mord
6) Tote Vögel singen nicht

„Wenn wir beide usns auch nur ansatzweise ähnlich sind, dann schwärmen Sie ebenso wie ich für Fäulnis und Zersetzung“ – Erster Satz

!VORSICHT: KANN SPOILER ZU DEN VORHERIGEN BÄNDEN ENTHALTEN!

Die Aufmachung:
Wieder ein absolutes Coverhighlight der Reihe mit vielen kleinen Details, die stellenweise erst im Laufe der Handlung Sinn ergeben.

Das Setting:
Bislang haben alle Flavia-Fälle in dem beschaulichen englischen Dorf Bishops Lancy abgespielt, aber diesmal gibt es einen Schauplatzwechsel der besonderen Art. Flavia wird auf ein Internat in Kanada geschickt. Das bedeutet für den Leser völlig neue Charaktere und viele neue Geheimnisse.

Der Plot: 
"Alles Tote kommt von oben! Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Doch noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft« landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element – doch ihre wahre Bestimmung soll erst noch enthüllt werden …" - Klappentext

Flavia hadert anfangs sehr mit ihrer neuen Situation, aber die Handlung hat sich sofort präsentiert und schon vor dem Fund der Leiche bauen sich einige Fragen auf. Teilweise resultieren diese auch aus dem vorherigen Band, in dem offenbart wird, dass Flavia sozusagen zu einer englischen Geheimagentin ausgebildet werden soll.

Im Laufe der Geschichte verliert sich dann die "Ermittlung" von Flavia immer wieder in der Handlung. Es gibt viele Fragen zu beantworten und irgendwie scheint wirklich jeder aus dieser Schule irgendwas zu wissen. Ich habe mich wirklich schwer damit getan herauszufinden, wer jetzt Mitglied dieser ominösen Geheimgesellschaft ist, zu der Flavia beitritt und wer einfach nur so einen Drang zur Geheimniskrämerei hatte.

Am Ende geht alles recht rasant zu, aber irgendwie hat mir ein großer Bums gefehlt. Außerdem blieben ein paar Fragen offen, von denen ich nicht weiß, ob sie im nächsten Band geklärt werden.

Der Romantikfaktor:
Da die Flavia de Luce-Reihe ein reiner Krimi ist und es auch etwas eigenartig wäre eine 12-jährige zu verkuppeln, fällt der Romantikfaktor hier raus.

Die Charaktere:
Flavia war wie immer skurril und hat mich mit ihrer Mischung aus Genialität und kindlicher Naivität voll für sich eingenommen.

Die anderen Schülerin der Schule, konnte ich nicht recht auseinander halten und war etwas enttäuscht darüber, dass Flavia keine wirkliche Freundin gefunden hat.

Die Erwachsenen allerdings waren sehr vielseitige und spannende Charaktere, die man bis zum Schluss kaum durchschauen konnte.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Alan Bradley sehr gerne. Wie schon in meinen anderen Rezensionen erwähnt, schreibt er analytisch und trocken, was einfach zu der Handlung und vor allem zu Flavia passt. 
Ich bin wie auch von der Büchern vorher sehr begeistert. Jetzt heißt es für mich warten darauf, dass der nächste Teil rauskommt. Ich hoffe auf einen weitern spannenden Fall der jungen Detektivin. Ich empfehle die Reihe nicht nur Krimifans. Reinschnuppern lohnt sich wirklich.

Samstag, 30. April 2016

[Lesen] Lesewochenende von 30.04- 02.05.


Um das Ende meiner Leseflaute zu feiern, habe ich mir direkt mal einen Lesemarathon rausgesucht. Heute Vormittag habe ich schon "Flavia de Luce 7 - Eine Leiche wirbelt Staub auf" beendet. Jetzt nachdem ich wieder zu Hause bin und mich gemütlich eingerichtet habe, kann es los gehen ;) 

Erstmal hole ich jetzt die Fragen nach.

Was wollt ihr an diesem Wochenende lesen? 
Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht so genau, denn für meine Challenges fehlen mir noch komplett die Aufgaben, weil irgendwie alle pennen ^^
Deswegen greife ich spontan zu dem zweiten Band der Rachel-Morgen-Reihe von Kim Harrison. Ich habe den ersten Band erst vor kurzem gelesen und bin jetzt ziemlich neugierig, wie es weiter geht. 


Was würdest du in der aktuellen Situation deines Protagonisten tun? 
Ich stehe ja jetzt schon wieder ganz am Anfang des Buches. Meine Protagonistin versucht gerade einen Koi zu klauen und das von zwei Werwölfen. Ich würde wahrscheinlich vor Angst umkippen. 

Ist es euch wichtig, euch mit dem Protagonisten identifizieren zu können?
Auf jedenfall. Es muss aber nicht immer der Hauptprotagonist sein. Oft reicht mir auch wenn ich mich mit einem relativ wichtigen Nebendarsteller identifizieren kann.

Habt ihr schon einmal ein Buch mit einem unsympathischen Protagonisten gelesen, das euch trotzdem oder gerade deshalb gefallen hat?
Unsympathisch gegen anderen gegenüber? Lese ich schon ab und an, aber mir unsympathisch geht leider gar nicht. Ich habe schon viele Bücher abgebrochen, weil ich mit dem Prota nicht klar gekommen bin.  

Freitag, 29. April 2016

[Rezension] Blutspur von Kim Harrison

Genre: Fantasyroman mit Vampiren
Erscheinungstermin: 06.12.2006
Verlag: Heyne
ISBN 978345358536
589 Seiten
Autor: Kim Harrison

Serie: Band 1/16




„Ich stand im Schatten eines verlassenen Geschäfts gegenüber des Blood and Brew Pub und versuchte nicht aufzufallen, während ich an meiner schwarzen Lederhose herumzerrte“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Alle Bücher der Reihe zeichnen sich durch das große Auge in der Mitte aus, in dessen Pupille jeweils etwas anderes zu sehen ist. Nicht immer mit direktem Zusammenhang der Story, aber immer sehr mythisch.

Das Setting:
Das Buch spielt ungefähr zu unserer Zeit. Allerdings in einer Art Parallelwelt. In den 60er Jahren hat sich nämlich eine Art Virus breitgemacht und große Teile der Menschheit ausgerottet. Nur die sogenannten "Inderlander" blieben verschont. Inderlander sind magische Wesen, wie Hexen, Vampire, Tiermenschen, Pixies usw. Diese wurden dadurch offenbart und leben nun unter den Menschen, ohne sich zu verstecken.

Der Plot: 
"Rachel Morgans erster Fall kostet sie beinahe Kopf und Kragen: Kaum hat sie sich gemeinsam mit der Vampirin Ivy und dem vorlauten Pixie Jenks als Kopfgeldjägerin selbstständig gemacht, hat sie auch schon ein Killerkommando am Hals. Nur ein Mann kann ihr jetzt noch helfen, doch der ist dummerweise ihr Todfeind ..." - Klappentext

Am Anfang viel es mir relativ schwer rein zu kommen und alles zu überblicken. Da es sich hier bei mir um einen reread handelt, hatte ich den Vorteil, dass ich viel noch wusste und so besser starten konnte. Trotzdem ist der Aufbau der Vampire- und Hexenhirachie recht komplex und man braucht einige Zeit, bis man versteht, wie alles zusammenhängt.

Im weitern Verlauf kommt dann etwas Spannung auf, während die Hauptprotagonistin versucht ihren Fall zu lösen.

Am Ende spitzt sich alles zu und die Ereignisse überschlagen sich, laufen dann aber schlussendlich doch etwas seicht aus.
Alles in Allem merkt man, dass es sich bei diesem Band um eine Art Prolog zu der Reihe handelt. Hier werden viele Gegebenheiten erklärt und dadurch geht etwas der rote Faden verloren.

Der Romantikfaktor:
Ist hier überhaupt nicht vorhanden. Was aber auch nicht schlecht ist, weil sich die Handlung wirklich nur auf die Ermittlung konzentriert. Trotzdem knistert es an der einen oder anderen Stelle.

Die Charaktere:
Das haben wir zunächst die Hauptprotagonistin Rachel. Sie ist eine Hexe, die ihren alten Job bei der I.S. aufgibt und mit ihrer Vampirkollegin Ivy und dem Pixie Jenks ein eigenes Ermittlungsbüro eröffnet. Ich persönlich finde, dass die Autorin etwas zu viel von sich in den Charakter hat einfließen lassen. Rachel reflektiert kaum selbst und geht sehr unbesonnen immer mit dem Kopf durch die Wand. Hierbei muss sie sich schlussendlich immer von anderen "retten" lassen und schlägt gute Ratschläge in den Wind.

Ivy ist ein Vamp. Zudem aber noch von Beruf "Tochter" und verlässt ebenfalls die I.S. um sich selbstständig zu machen. Sie ist sehr ordnungfanatisch und muss immer alles unter Kontrolle haben. Eine Charaktereigenschaft, mit der ich mich super identifizieren kann^^.

Jenks der Pixie ist nicht größer, als ein Daumen und sitzt die meiste Zeit in Rachels Ohrring. Er bringt seine Frau und seine 53 (?!) Kinder mit, die den Garten und das Gelände tapfer verteidigen. Er ist ein bisschen Hitzköpfig, aber meiner Meinung nach der beste Charakter des Trios.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist mir jetzt nicht besonders aufgefallen. Ich hatte meinen Spaß mit dem Buch und freue mich darauf zu entdecken, was die Folgebände sonst alles für mich bereit halten.

Diese Art von Fantasy hat absolut nichts mehr mit Jugendbüchern zu tun. Kann aber durch die verschiedenen Charaktere glänzen und macht auf die anderen Bände neugierig.  

Mittwoch, 27. April 2016

[Rezension] Liebe ohne Punkt und Komma von Jodi Picoult

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 11.03.2016
Verlag: Boje
ISBN 9783414824462
288 Seiten
Autor: Jodi Picoult

Serie: Band 2

Mein Herz zwischen den Zeilen (Band 1)


„Ich habe mein ganzes Leben lang auf Oliver gewartet, da könnte man meinen das eine zusätzliche viertel Stunde nicht ausmacht.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Irgendwie finde ich es sehr lahm, dass das Cover vom ersten Band einfach nur umgedreht wurde.

Das Setting:
Wieder spielt das Buch zu gleichen Teilen in der realen und der Mrächenwelt im Buch.

Der Plot: 
"Was wäre, wenn du dich in den Helden deines Lieblingsbuchs verlieben würdest? Und er es tatsächlich schafft, in deine Welt zu gelangen, um bei dir zu bleiben? Es könnte das perfekte Happy End sein: Delilah und Oliver, der Prinz, der buchstäblich einem Märchen entsprungen ist, können endlich zusammen sein. Doch so einfach ist es leider nicht. Olivers Verschwinden hat die Märchenwelt ins Chaos gestürzt. Das Buch wehrt sich gegen diesen heftigen Eingriff und fordert seine eigentliche Geschichte zurück. Doch was wird dann aus Delilah und Oliver? Wird er je bei ihr in der realen Welt leben können, für immer?" - Klappentext

Da ich die Bücher direkt hintereinander weg gelesen habe, viel mir der Einstieg nicht sonderlich schwer. Zu Beginn bekommen wir mit, wie sich Oliver mit seinem neuen Leben in der realen Welt zurecht findet.

Natürlich tauchen im weiteren Verlauf des Buches wieder einige Probleme auf, die die beiden überwinden müssen, aber mir fehlt immer noch das große Übel, gegen das es anzukämpfen gilt. Aus diesem Grund kam auch nur sehr schwer Spannung auf.

Das Ende war dann wieder etwas dämlich, meiner Meinung nach. Klar war für die beiden Hauptprotagonisten alles so wie es sein sollte, aber ich finde ihr Glück wurde zu sehr auf dem Rücken der anderen Charas ausgetragen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.

Der Romantikfaktor:
Er war da, aber irgendwie ist mir die Schnulzerei diesmal etwas auf die Nerven gegangen. Ich konnte mich einfach nicht mehr mit den Charakteren identifizieren.

Mir hat dieses Buch leider noch weniger gefallen, als das erst und damit war ich am Ende schon nicht wirklich glücklich. Hier wird ein interessanter Ansatz verfolgt, der aber leider viel zu oberflächlich behandelt wird. Für zwischendurch sind die Bücher aufgrund der geringen Seitenzahl jedoch gut geeignet. 

[Aktion] Musik-Mittwoch #13 - Seite an Seite von Christina Stürmer


Da ich durch diverser privater Sachen nicht dazu gekommen bin im April großartig zu bloggen, habe ich mir fest vorgenommen diesen Musik-Mittwoch mit einen bombigen Album einzuleiten und siehe da Christina Stürmer unterstützt meinen Plan. 

Wir haben wieder schöne Songs auf dem Album die sich ausnahmslos alle als Ohrwurm eigenen. Meine liebe Arbeitskollegin war Anfang dieses Jahres auf einem Konzert von Christina Stürmer und hat mich seitdem auf das neue Album total heiß gemacht. Ich wurde nicht enttäuscht. 

Neben tollen Songs, die einfach das Leben bejahen und pure Freude raus schreien, hat die Österreicherin auch wieder den einen Song auf dem Album, der so traurig ist, dass man fast schon wie paralysiert da sitzt und zuhört. 

Meine Lieblingssong aus diesem Album sind:

Katapult
Du fehlst hier
Neue Farben

Und hier mal wieder zum reinhören:





Dienstag, 26. April 2016

[Aktion] Gemeinsam lesen # 22


Eine Aktion von Schlunzen-Bücher. Jeden Dienstag werden vier Fragen gestellt, wobei die ersten drei immer gleich bleiben und die vierte sich immer ändert. Mitmachen kann wer möchte. Denkt nur dran, dass solche tollen Aktionen auch immer von der Community leben. Rumschnüffeln auf anderen Blogs ist also durchaus erwünscht ;)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



166/409

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Vielleicht sollte ich einfach abhauen.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst? 
Das Buch liegt schon wieder viel zu lange bei mir rum. Ich stecke momentan in einer ganz miesen Leseflaute und hatte dazu auch noch ganz wenig Zeit. Jetzt hat sich um mich herum wieder alles etwas beruhigt und ich kann dem Buch wieder die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die es verdient. Flavia ist einfach die Beste.  

4. Was war bisher in diesem Jahr dein Buchhilight?
Ich mag Fragen, bei denen man nochmal reflektieren kann, was man in letzter Zeit alles so gelesen hat ja unheimlich gerne. Obwohl ich mich bei dieser Highlightfrage gar nicht richtig festlegen kann.
Ich habe endlich die Skulduggery Pleasant-Reihe zu Ende gelesen, aber diese Bücher stehen für mich ohnehin außer Konkurrenz.
Weiter haben mich die ersten beiden Bücher der Lunar-Chroniken schwer begeistert. Wobei ich "Wie Blut so rot" noch eine Ecke besser fand.
Den letzten Band der Tribute von Panem kommt für dieses Jahr auch mit auf meine Highlightliste. Einfach weil ich an diesem Buch noch am längsten zu knabbern hatte und mich das Ende wirklich mitgerissen hat.

Ich habe zudem noch viele andere toller Bücher lesen können dieses Jahr, wie z.B. den letzten Band der Hollyhill-Trilogie, Witch Hunter oder auch den sechsten Band von Flavia de Luce. Wie ihr seht, habe ich wirklich keine Ahnung, was ich als DAS Highlight abstempeln soll^^

Freitag, 8. April 2016

[Rezension] Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht von Alan Bradley

Genre: Krimi
Erscheinungstermin: 13.10.2014
Verlag: Blanvalet
ISBN 9783734100772
320 Seiten
Autor: Alan Bradley
Serie: Band 6/?




1) Mord im Gurkenbeet
2) Mord ist kein Kinderspiel
3) Von Halunken, Tod und Teufel
3) Vorhang auf für eine Leiche
5) Schlussakkord für einen Mord

7) Eine Leiche wirbelt Staub auf

„Eure Mutter wurde gefunden.“ – Erster Satz

!VORSICHT: KANN SPOILER ZU DEN VORHERIGEN BÄNDEN ENTHALTEN!

Die Aufmachung:
Ein typisches Cover für diese Reihe. Natürlich wieder mit Flavia in einer Situation, die im Buch beschrieben wird und der obligatorischen Katze, die eigentlich überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun. Mir gefallen die kleinen Wölkchen sehr gut, die sich im Hintergrund befinden.

Das Setting:
Die Handlung spielt sich wieder hauptsächlich auf dem Familiensitz der de Luces "Buckshaw" ab. Ich  bin dieses Setting schon so sehr gewöhnt, dass ich mich hier richtig zu Hause fühle.

Der Plot: 
"Endlich: Die lang ersehnte Enthüllung! Was geschah mit Flavias Mutter? Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit erfährt über die Vergangenheit ihrer Mutter …" - Klappentext

Das Buch knüpft fast nahtlos an den letzten Teil an, der ja mit einer unglaublichen Nachricht für die Familie geendet hat.

Im weitern Verlauf müssen sich die de Luces und vor allem Flavia mit dem Tod ihrer Mutter auseinandersetzten und mit allem, was damit zusammenhängt. Hierbei tun sich einige Hinweise auf, die Flavia vor ganz andere Probleme stellen.
Mir gefällt hier besonders, dass die eigentlich Mordermittlung von vielen Ereginissen unterbrochen wird, die zwar alle zufällig, aber dennoch alltäglich sind. Der Plot ist wie auch in den anderen Bänden zuvor sehr authentisch. Man sollte jedoch nicht die Zufälle zählen, die Flavia fast alle in die Hände spielen und recht häufig auftreten.

Am Ende erfährt man ein ganzes Stück von Flavias Familiengeschichte und auch einige Rollen von Verwandten bekommen eine klarere Bedeutung. Es steckt wirklich viel mehr dahinter, als ich eigentlich gedacht habe und vieles aus den vorherigen Bänden ergibt jetzt einen gruseligen Sinn.

Der Romantikfaktor:
Der ist diesmal nur gaaaanz klein und äußert sich nur durch die Geschichte zwischen Flavias Eltern. Deren Romanze wird durch den ein oder anderen Rückblick in die Vergangenheit wieder aufgelebt. Außerdem ist es irgendwie herzzerreißend, wie Flavias Vater mit dem Tod der Mutter umgeht.

Die Charaktere:
Wie immer ist die Geschichte gewürzt durch viele schrullige Charaktere, die durch ihre Einzigartigkeit die Handlung anreichern. Neben der 11-jährigen Flavia, die zwar logische, aber oft auch naive Gedankengänge verfolgt, habe ich auch den schweigsamen Freund der Familie Dogger in mein Herz geschlossen. Für mich stellt er eine zusätzliche Vaterfigur da und er scheint immer zu wissen, was in Flavias Kopf vorgeht.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Alan Bradley hat einen trockenen und analytischen Schreibstil, der zu Flavia passt und ihr erst richtig Leben einhaucht, vor allem da die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Man muss sich bei diesem Buch (und auch den anderen Büchern) nicht durch endlose Monologe über Gefühle quälen, die sich immer wiederholen. Stattdessen hat man einige Seiten, die mit chemischen Fakten gefüllt sind, die ich nie alle wirklich verstehe, aber dennoch das Buch anreichern. 
Wieder ein gelungener Teil der Reihe, der mich sehr begeistern konnte. Vor allem die Familiengeschichte hat sich als sehr spannend herausgestellt und ich freue mich schon auf den nächsten Band und die vielen anderen, die hoffentlich noch folgen. 

Donnerstag, 7. April 2016

[Rezension] Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 19.07.2013
Verlag: Baumhaus Verlag
ISBN 9783843210935
288 Seiten
Autor: Jodi Picoult






„Es war einmal in einem fernen Land, da lebte ein tapferer König und eine wunderschöne Königin.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover ist ein klein wenig unruhig. Es soll wohl die zwei Seiten des Buches darstellen, aber mich erinnert das Cover eher an eine Spielkarte.

Das Setting:
Das Buch spielt zu gleichen Teilen in Amerika und in einer Märchenwelt, die sich im Buch des Buches befindet. Woooah!

Der Plot: 
"'Hilf mir!' Delilah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Oliver, der Held der Geschichte, hat diese Worte extra für sie in den Felsen geritzt. Zuerst hält sie sich für verrückt, doch schnell stellen Delilah und Oliver fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Und damit nicht genug: Oliver vertraut Delilah an, dass er raus möchte aus seiner Buchwelt: Das echte Leben interessiert ihn! Und sowieso findet er Delilah süß und würde sie zu gerne küssen. Und Delilah? Die hat sich schon längst in Oliver verguckt und ist begeistert von der Idee, ihn aus seiner Geschichte herauszuholen. Aber wie sollen sie es schaffen, die Grenzen zwischen ihren Welten zu überwinden?" - Klappentext

Zu Beginn werden wir erstmal in die Märchenwelt von Oliver eingeführt. Wir bekommen etwas von dem Plot mit und erfahren, welche Figuren eine relativ große Rolle spielen. Schnell werden dem Leser auch die Regeln, nach dem die Geschichte funktioniert näher gebracht.

Im weiteren Verlauf versuchen die beiden Protagonisten immer wieder sich näher zu kommen und probieren verschiedene Methoden aus, die fast immer schief gehen, bis sie nahe am verzweifeln sind. Nebenbei wird das Buch im Buch immer wieder weiter erzählt, sodass der Leser nebenbei auch einblicke von dem gewinnt, was sich in der Märchenwelt abspielt.

Mit dem Ende bin ich dann nicht ganz zufrieden, weil mir viele Sachen einfach zu schnell gingen und ich einige Fragen nicht beantwortet bekommen habe. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass ich schon den zweiten Band angefangen habe und sich in diesem gleich einiges klärt.

Der Romantikfaktor:
Der ist hier sehr hoch. Vor allem, da die beiden sich nicht wirklich nah kommen können und all ihre Versuche immer wieder scheitern. Die Szenen zwischen Delilah und Oliver sind somit ziemlich dramatisch, weil sich beide immer wieder dessen bewusst sind.

Die Charaktere:
Der weibliche Hauptcharakter Delilah ist relativ durchschnittlich und ich habe an ihr auch nicht viel zu meckern, bis auf die Tatsache, dass ich den Namen total dämlich finde.

Der männliche Hauptcharakter Prinz Oliver ist ein klein wenig egozentrisch und hat nicht viel für die Belange seiner Mitmenschen übrig bzw. bekommt erst immer sehr spät mit, was sich in seiner Umgebung abspielt. Trotzdem ist er sehr charmant und scheint alle um sicher herum sofort einzunehmen. Mein Fall ist er allerdings nicht.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker und leicht. Total angenehm zu lesen und überhaupt nicht flapsig. Mir hat allerdings noch irgendwie eine "böse" Komponente in dem Buch gefehlt, sodass die beiden von irgendwas bedroht werden. Das hat die Spannung des Buches etwas zu kurz kommen lassen.

Das Buch an sich ist etwas lasch, aber ein netter Zeitvertreib für alle Buchlinge unter uns, die auch schon mal davon geträumt haben, sich einen Lieblingscharakter aus einem Buch raus zu holen. 

Mittwoch, 6. April 2016

[Rezension] Für immer Hollyhill von Alexandra Pilz

Genre: Romantasy
Erscheinungstermin: 29.02.2016
Verlag: Heyne HC
ISBN 9783453270282
384 Seiten
Autor: Alexandra Pilz

Band 1: Zurück nach Hollyhill
Band 2: Verliebt in Hollyhill


„Wie meinen Sie das, sie ist noch nicht zurückgekehrt?“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Oh ich liebe es, wie die Bücher aussehen. Dieser Scherenschnitt, der schon einiges über das Zeitalter verrät, in die es die Protagonisten verschlägt und dazu diese knalligen Farben, die die Reihe einfach unverwechselbar machen. Was ich allerdings nicht verstehe: Warum haben die ersten beiden Teile ein Lesezeichenbändchen und dieser nicht?

Das Setting:
Diesmal verschlägt es unserer Helden in die 20er Jahre. Zwar bleiben sie fast ausschließlich in dem kleinen Dorf Hollyhill im englischen Dartmoor, aber trotzdem ist das Setting ganz einzigartig.

Der Plot: 
"Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?" - Klappentext

Alles beginnt wieder mit Emily, die ihre verschwundene Freundin Fee zu erreichen versucht und gleichzeitig das Dorf und ihren Matt vermisst. Ich habe mich so sehr auf den dritten Teil gefreut und hatte aus diesem Grund auch kaum Probleme wieder rein zu kommen.

Nachdem die Ereignisse angelaufen sind und sich Emily wieder in Hollyhill befindet, wird man wir in den anderen Bänden zuvor auch erstmal wieder vor jede Menge Rätsel gestellt, die einem den Kopf rauchen lassen. Da sich aber auch die Ereignisse die Klinke in die Hand geben, ist es nicht immer so einfach sich auf eine Sache zu konzentrieren und man vergisst vieles wieder, bis es zur Sprache kommt. Was sehr gut von der Autorin gemacht wurde.
Zudem gibt es viele Stellen im Buch, die einen ziemlich hohen Gruselfaktor haben, vor allem, weil man es in so einem Jugendbuch kaum erwartet.
Das ominöse Rätsel, das alle auf Trapp hält und erst auf Seite 200 geknackt wird, hatte ich allerdings schon auf Seite 70-90 entschlüsselt (halt direkt beim ersten auftreten). Boar kam ich mir schlau vor ^^

Das Ende war ein klein wenig unausgereift. Es wurden während der Handlung viele Anspielungen gemacht, auf die dann aber schließlich nicht mehr eingegangen wurde und ich habe bis zum Schluss noch auf eine spannende Handlungswende gewartet, aber es hat sich tatsächlich alles so entwickelt, wie man erwarten konnte.

Der Romantikfaktor:
Obwohl sich zwischen Emily und Matt nicht viel abspielen konnte - weil er ja die meiste Zeit des Buches durch seine Abwesenheit geglänzt hat -, hat mich die Geschichte zwischen Cullum und Fee entschädigt. Hierbei war ich total überrascht davon, wie natürlich sich alles entwickelt hat, sodass die Romanze überhaupt nicht kitschig war, sondern total glaubwürdig.

Die Charaktere:
Mittlerweile kenne ich mich mit Hollyhill und den Charakteren ziemlich gut aus. Wo ich beim ersten Teil noch bemängelt habe, dass die Charaktere am Anfang ein wenig zu überzeichnet auf mich wirken, hatten sie in diesem Band mehr Raum und man konnte mehrere Facetten von ihnen kennen lernen, sodass auch diese glaubwürdiger wurden.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Er ist nicht herausragend gut und sie wirft nicht mit Weisheiten um sich, aber ihr Stil ist in seiner Einfachheit einfach perfekt, um solche tollen Geschichten wie Hollyhill zu erzählen. Frau Pilz schmückt nicht viel aus, sondern konzentriert sich auf die Fakten. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir viel Geschichte auf Recht wenig Seiten komprimiert haben, ohne, dass auch nur das kleinste bisschen Langeweile aufkommt.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich total glücklich bin dieses Jahr schon wieder eine Reihe abgeschlossen zu haben und somit meinem Jahresziel immer näher rücke, kann ich diese Reihe wirklich nur empfehlen. 

Dienstag, 5. April 2016

[Verlosung] Regenbogen der Lieblingsbücher_April


Ein viertel des Jahres ist bereits um, ist das zu fassen? 

Und ich weiß, dass einige schon lange auf die nächste Farbe warten. Leider musste ich einige Zeit aussetzten, weil mich eine böse Grippe dahingerafft hat und ich es viel zu anstrengend fand, am Pc zu sitzen und zu bloggen. 

Für alle die diese Aktion noch nicht kennen:
Hierbei geht es darum, dass jeden Monat eines eurer Lieblingsbücher in der vorgegebenen Coverfarbe vorgestellt wird. Ihr sollt natürlich fleißig die Webetrommel für euer Lieblingsbuch rühren und die anderen Teilnehmer gerne auch auf ältere Bücher hinweisen, die unbedingt gelesen werden müssen. Sucht euch also euer Lieblingsbuch mit überwiegendem Cover in der vorgegeben Farbe, erstellt einen Beitrag dazu und postet euren Link unten in den Kommentaren.

Ich sammle die Beiträge fleißig und stelle euch am Ende des Monats alle Bücher und Teilnehmer vor. 

Ein besonderes Extra: Ich verlose jeden Monat mein Lieblingsbuch unter allen Teilnehmern dieser Aktion.

Hier kommt ihr zu den bisherigen Beiträgen:
Ankündigung: Januar/Schwarz
Sammelpost und Gewinner: Januar/Schwarz
Sammelpost und Gewinner: Februar/Rot
Sammelpost und Gewinner: März/Orange

Die Farbe für Febraur ist: GELB

Mein Buch für diesen Monat ist: 



Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz

Ich habe die Zeitreisetrilogie erst vor kurzem beendet und bin ziemlich angetan von der Reihe. Der Plot in jedem Buch ist ziemlich spannend und man rätselt wirklich bis zum Ende mit. Ich mag Zeitreiseromane generell ziemlich gerne, weil man da immer seinen Grips ein wenig anstrengen muss. Deswegen verlose ich diesmal die Taschenbuchausgabe von "Zurück nach Hollyhill" unter allen Teilnehmern. Ist es nicht schön gelb? 

"Wie weit würdest du gehen, um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvolle Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken ... Eine packende Zeitreise, die Spannung und Magie mit den Träumen und Sehnsüchten junger Leserinnen nach der ersten Liebe, Abenteuer und der Suche nach den eigenen Wurzeln verbindet" - Klappentext

Und jetzt her mit euren Beiträgen. Ich freue mich auf eure Bücher. 


Teilnahmebedingungen: 
Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Zustimmung Eurer Erziehungsberechtigten vorweisen. 
Das Gewinnspiel läuft vom 05.04.2016 bis einschließlich dem 29.03.2016. 
Ihr seid einverstanden, dass im Gewinnfall Euer Name öffentlich bekannt gegeben wird. 
Im Gewinnfall müsst Ihr Euch selbst innerhalb von einer Woche bei mir melden, ansonsten verfällt der Gewinn. 
Eure Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand umgehend gelöscht. 
Eine Barauszahlung ist nicht möglich. 
Für auf dem Postweg verloren gegangene Ware übernehme ich keine Haftung! 
Versand nur innherhalb Deutschlands

Samstag, 2. April 2016

[Rezension] Wanderer E-Box von Amelie Murmann


Gerne: Zeitreiseroman/Fantasy
Erscheinungstermin: 03.12.2015
Verlag: Impress
ISBN 9783646601831
530 Seiten
Autor: Amelie Murmann
Serie: jein (E-Box - Zwei Bände im einen)

„Alles begann mit Schwärze.“ – Erster Satz


Die Aufmachung:
Ich mag das Cover eigentlich sehr gerne. Es ist schön schlicht und sagt mit der Sanduhr trotzdem schon etwas über den Plot aus.

Das Setting:
Der größte Teil der Handlung spielt sich in der Palaestra ab. Eine Schule für Wanderer, die durch Ort und Zeit reisen können (sollten).

Der Plot: 
"Von hochnäsigen Elite-Internaten hält die sechzehnjährige Emilia normalerweise gar nichts, aber die »Palaestra Viatorum« hat es ihr wirklich angetan. Leider hat sie mit ihrer bodenlos schlechten Kunstnote keine Chance, das gigantische Gebäude jemals von innen zu sehen. Denkt sie zumindest. Bis sie eines Tages auf deren stellvertretenden Schulsprecher Max trifft und zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung eingeladen wird. Denn die Palaestra ist kein normales Internat und Emilia ist kein normales Mädchen… " - Klappentext

Am Anfang lernen wir Emilia kennen, die gerade ihren Schulabschluss hinter sich hat und unbedingt auf dieses Eliteinternat möchte. Leider scheint ihre Kunstnote dafür nicht zu reichen. Eigentlich müsste man meinen, dass dies für die Protagonistin ein großes Problem darstellt, aber da sie zufällig von Max überrannt wird, der ihr einen Platz an der Schule anbietet, spielt die schlechte Kunstnote für die Handlung eigentlich überhaupt keine Rolle mehr. Wie man sieht verstrickt sich die Geschichte schon zu Anfang in einige logische Fehler, die leider auch nicht dadurch verschwinden, dass der Protagonistin diese selbst auffallen.

Im weiteren Verlauf der Story, lernen wir dann jede Menge flacher Charaktere kennen, die sich durch vermeintlich coole Sprüche den Wind aus den Segeln nehmen. Die Dialoge glänzen durch flapsige Kommentare und ich habe mich unweigerlich an eine Grundschulklasse erinnert gefühlt, die man mit ein paar Vokabeln bewurfen hat. Auch das Motto "Sex-Sales" wird hierbei sehr groß geschrieben. Klar kann man mir dieser Thematik offen umgehen, aber ich weiß nicht so recht, ob es eine Geschichte glaubwürdiger macht, wenn jedes zweite Gespräch sich um körperlich Attraktivität und Anziehungskraft dreht.

Von dem Ende habe ich dann auch leider nicht mehr soviel mitbekommen, weil ich sehr viel überlesen habe. Ich hätte das Buch auch abgebrochen, wenn ich nicht erst ein paar Tage zuvor soviel Geld dafür ausgegeben hätte.

Die Charaktere:
Ich habe vor ein paar Tagen die Hollyhilly-Trilogie zu Ende gelesen und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass viele Charaktere aus "Wanderer" sehr schlechte Kopien davon waren. Allein die Hauptfiguren, die bei Hollyhill Emily und Matt heißen und bei Wanderer Emilia und Max hatten viel Ähnlichkeit miteinander.

Mich hat es wirklich stark geärgert, dass man solche E-Books nicht zurückgeben kann. Vor allem, da ich schon von manchen Hobbyautoren im wesentlichen bessere Geschichten gelesen habe. Irgendwie hatte ich bei diesem Buch nicht das Gefühl, dass vorher ein Plot ausgearbeitet wurde, sonder die Autorin einfach nur geschrieben hat, was ihr gerade so in den Sinn kam. Meiner Meinung nach ist das eine große Frechheit, so etwas auf den Markt zu bringen, weil gerade solche - ich möchte nicht sagen Bücher - einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen und ein schlechtes Licht auf alle jungen Autoren wirft. 
Von mir gibt es an dieser Stelle ganz klar keine Leseempfehlung. Ich würde sogar so weit gehen und von dem "Buch" abraten.

[Verlosung] Regenbogen der Lieblingsbücher März/Orange


Die März-Farbe Orange war gar nicht so einfach zu lösen für die meisten, trotzdem gefällt mir die Auswahl ganz gut. 













Damit ihr auch diesmal alle Informationen erhaltet, findet ihr im folgenden die Teilnehmerliste und die Verlinkungen zu ihren Beiträgen:

Charleen von Charleen's Traumbibliothek mit Hummeln in Herzen
Lena von Awkward Dangos mit Plötzlich Fee
Marina vom Bücherpfötchen mit Nach dem Sommer

Die Auslosung:

Und hier haben wir den glücklichen Gewinner, der sich über Skulduggery Pleasant freuen darf.


Herzlichen Glückwunsch! Sende mir deine Adresse bitte an steffuka@gmail.com, damit ich dein Rumo-Paket für dich fertig machen kann ;)